Tuina Massage
 

Es gibt keine Krankheit, gegen die nicht ein Kraut gewachsen ist. Aus der jahrtausendalten Therapieform haben sich im Laufe der Zeit viele Anwendungsarten entwickelt.


Für chinesische Ärzte galt im Laufe der Geschichte der Moxabustionstherapie: “Was die Arznei und das Messer nicht heilt, heilt das Feuer.“


Wirkstoff der Moxabustion ist Beifußkraut (Artemisia vulgaris). Durch seine bittere, scharfe Qualität entsteht beim Abbrennen eine starke Tiefenwärme. Durch das Moxen wird der Qi- und Blutfluss angeregt. Nach dem Prinzip der Gegenregulation werden bei der Moxaanwendung krankmachende Faktoren wie Feuchtigkeit und Kälte zerstreut, zudem werden Körperflüssigkeiten bewegt. Durch den erhöhten Qi- und Blutfluss  wird gewärmt und somit das Yang gestärkt.


Anwendungsgebiete:

Energiemangel, Antriebslosigkeit (Yang-Schwäche), Bewegungsapart, Abwehrschwäche, Verdauungsprobleme, Durchblutungsstörungen, Kälteempfinden, hormonelle Störungen Amenorrhoe, Impotenz, mangelnde Libido, chronische Erkrankungen

Moxabustion

„Ich möchte darauf hinweisen, dass jede Form der Behandlung, nicht den Arztbesuch ersetzt. Tuina stellt eine positive Ergänzung dar.“